Der Obervinschgau bietet nicht nur eine faszinierende Bergwelt; auch das Tal selbst mit seinen idyllischen Dörfern ist äußerst sehenswert und für den Kunst- und Geschichtsliebhaber eine Fundgrube.
Die Burgruinen von Ober- und Untermatsch mit der noch gut erhaltenen Burgkapelle aus dem 11. Jahrhundert, die renovierte Ruine von Schloss Lichtenberg bei Prad, bis zu den gut erhaltenen und bewohnten Burgen Fürstenburg bei Burgeis und Churburg bei Schluderns, das Kloster Marienberg und das Kloster in Müstair (Unesco Kulturerbe) direkt hinter der nahe gelegenen Schweizer Grenze finden sich in nächster Nähe.


Einmalig ist auch die kleinste Stadt südlich der Alpen - Glurns -, ein mittelalterliches Städtchen mit vollständig erhaltenen Renaissance-Stadtmauern mit Wehrgang, Tortürmen und malerischen Laubengängen .

Ü ber Schluderns, am Ausgang des Matscher Tales thront stolz und beeindruckend die Churburg, einst im Besitz der Vögte von Matsch mit gut erhaltener mittelalterlicher Rüstungssammlung. Ebenfalls in Schluderns steht das Vintschger Talmuseum wo die Dauerausstellungen über die Archäologie im Tale und die alten Bewässerungssysteme des Vinschgaues in der Vergangenheit und Gegenwart berichten. Von dort aus starten die Führungen zum Ganglegg, der Grabungsstätte einer rätischen Siedlung.

Gut erhaltene romanische Fresken gibt es in der Krypta im Kloster Marienberg, in der Benediktskirche in Mals sowie in der Nikolauskirche in Burgeis zu bewundern.